Gebet für verfolgte Christen

In der Evangelischen Kirche in Deutschland war am 2.Sonntag in der Passionszeit Gebetstag für verfolgte Christen.

Auch in der Christuskirche Viechtach informierte Pfarrer Kelber über aktuelle Tendenzen der weltweiten Christenverfolgung.

Dabei verwies er auf die fundierten Untersuchungen von "Open doors" (  https://www.opendoors.de/) .

Diese  internationale christliche Organisation erstellt jedes Jahr

einen sogenannten Weltverfolgungsindexhttps://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex ) .

Insgesamt leben im Moment  309 Millionen Christen in Ländern, in denen sie hoher bis extremer Unterdrückung ausgesetzt sind.

Einige konkrete Leidensgeschichten von Glaubensgeschwistern wurden im Gottesdienst vorgestellt.

Viele machen dabei die Erfahrung der Stärkung durch Gott in allem Leid, die schon der Apostel Paulus so erlebt hat:

"Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen."
2.Korinther 4,8-9

In seiner Predigt zeigte  Pfarrer Kelber anhand von Bibelversen auf, warum unser Gebet für verfolgte Christen so wichtig ist und wie wir beten können.

In den Fürbitten der Gemeinde standen diese Anliegen dann im Mittelpunkt.

Das Gebet für die verfolgten Glaubensgeschwister ist für Christen ein bleibender Auftrag, der nicht auf einen einzigen Gebetstag im Jahr beschränkt sein sollte.